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ARCHIV

Archiv der Pressemitteilungen 2008 / 2007

Frauen im Nationalsozialismus

"Die Erzählung von Therese"

Lesung mit Heidrun Kaletsch
Moderation: Ilse-Maria Dorfstecher

1935 heiratet Theresa Eidenböck in Österreich den Polizisten Franz Stangl. Er bekennt, ohne seine Frau nicht leben zu können. Am 22. Dezember 1970 verurteilt das Landgericht Düsseldorf Franz Stangl wegen gemeinschaftlichen Mordes an mindestens 400 000 Menschen zu lebenslanger Haft.

Dazwischen liegen 35 Jahre, um die es in der "Erzählung von Therese" geht. Thereses Mann trat 1938 der NSDAP bei. Er war Verwaltungsleiter der NS-Tötungsanstalt Hartheim, der NS-Tötungsanstalt Bernburg und Kommandant des Vernichtungslagers Treblinka.

Therese Stangl sprach Anfang der siebziger Jahre mit der britischen Journalistin Gitta Sereny über das Schweigen des Mannes, die eigenen Zweifel, Streit, Verdrängung und Rechtfertigung. Aus dem Nachlaß des italienischen Autors Claudio Tomati wurde das Interview als Erzählung Heidrun Kaletsch bekannt. Sie wird eine Bühnenfassung der "Erzählung" zur Aufführung bringen.

Donnerstag, 27.03.08, 19 Uhr
in der Inselgalerie

Eintritt: 3,50/2,50 €

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35. Lesung der EFAK - Reihe FrauenGESCHICHTEn

Ruth Kraft

Ruth Kraft, 1920 geboren, erlangte mit dem 1959 erschienenen Roman Insel ohne Leuchtfeuer (über das Nazi-Raketen-Projekt in Peenemünde) internationale Beachtung. Seit 1950 veröffentlichte sie Kinder- und Jugendbücher und Romane. In unserer Reihe wird sie aus dem 1965 erschienenen Menschen im Gegenwind, vielleicht auch aus Leben - von der Pike auf vortragen.

Moderation: Ulla Seidel

In Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Mittwoch, 12.03.2008, 19 Uhr
in der Inselgalerie

Eintritt: 3/2 €

 

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Veranstaltung: Vortrag und Lesung

Frauen in Berlin

Zwiegespräch: Rosa Luxemburg und Mathilde Jacob

Vortrag und Lesung mit Anja Fliess und Dr. Gerhild Komander

Der 5. März ist der Geburtstag Rosa Luxemburgs, drei Tage später feierte Mathilde Jacob sechzig Jahre lang den ihren. Fünf Jahre währte die enge politische Zusammenarbeit und persönliche Freundschaft der beiden Frauen. Dann wurde Rosa Luxemburg ermordet. Mathilde Jacob versorgte die Freundin, als diese im Gefängnis saß, identifizierte deren Leichnam, bewahrte wertvolle Schriften und rettete einen Teil des Nachlasses vor den Nationalsozialisten.

Mathilde Jacob selbst wurde im April 1943 im Konzentrationslager Theresienstadt ermordet.

Mittwoch, 05. März 2008 um 19.00 Uhr
in der Inselgalerie, Torstraße 207, Berlin-Mitte

Eintritt: 3,50 / 2,50 €

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34. Lesung der EFAK - Reihe FrauenGESCHICHTEn

Die Schauspielerin Cornelie Kurth liest Irmtraud Morgner

Anhand von Ausschnitten aus Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz... gehen wir der Behauptung oder Frage nach, ob sie damit in der DDR eine Art Fantasy-Literatur begründete.
Irmtraud Morgner wurde 1933 in Chemnitz geboren und starb bereits 1990. Seit 1958 lebte sie als freie Schriftstellerin in Berlin (Ost). Berühmt wurde sie - auch über die Grenzen der DDR - mit dem Trobadora-Roman.

Moderation: Ulla Seidel

In Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Mittwoch, 28.02.2008, 19 Uhr
in der Inselgalerie

Eintritt: 3/2 €

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33. Lesung der EFAK - Reihe FrauenGESCHICHTEn

Beate Morgenstern

liest aus dem Buch Küsse für Butzemännchen, einer zu Kriegsende 1945 in Berlin spielenden Kindheitsgeschichte. Als Zweites stellt sie die Erzählung Tarantella vor, eine Liebesgeschichte unter Frauen in der DDR.

Moderation: Ulla Seidel

In Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Mittwoch, 23.01.2008, 19 Uhr
in der Inselgalerie

Eintritt: 3/2 €

 

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Veranstaltung: VORTRAG und GESPRÄCH

 

Frauen in Berlin

Königin Elisabeth Christine und ihr Schloß Schönhausen

Vortrag von Dr. Gerhild Komander

 

Buchumschlag Czu Elisabeth Christine, Königin von PreußenEine „kleine Legende“ ist sie schon, Elisabeth Christine, die Gemahlin Friedrichs des Großen, die Königin von Preußen – aber nur in Freundeskreisen. Sieben Jahre lang verlebte die junge Frau heitere Stunden an der Seite des Kronprinzen.

Mit dem Tod des alten Königs war alles vorbei. Die einzige kritische Würdigung der Königin schrieb eine Frau: Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem. Sie erschien vor 100 Jahren.

Bild der Elisabeth Christine, Königin von PreußenElisabeth Christine Königin von Preußen,
Herzogin von Braunschweig-Lüneburg,
geb. am 8. November 1715,
vermählt am 12. Juni 1733 mit König Friedrich d. Grossen, gest. am 17. Januar 1797.

Nach einem Ölgemälde im Herzoglichen Schloß zu Braunschweig,
Verlag von Alfred Schall, Berlin.

Abbildung in:
Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem: Elisabeth Christine Königin von Preußen, Herzogin von Braunschweig-Lüneburg. Das Lebensbild einer Verkannten, Berlin: Verlagsbuchhandlung Alfred Schall 1908

 

Mittwoch, 16.01.2008 um 19.00 Uhr
in der Inselgalerie, Torstraße 207, Berlin-Mitte

Eintritt: 3,50 / 2,50 €

 

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32. Lesung der EFAK - Reihe FrauenGESCHICHTEn

Renate Holland-Moritz, die Kino-Eule

Moderation: Ulla Seidel

Renate Holland-Moritz, u.a. Filmkritikerin im berühmten "Eulenspiegel", macht uns unter dem Titel Kino-Eule mit den Anfängen der DEFA und des Kino-Betriebs in der DDR bekannt. Renate Holland-Moritz fing als ganz junge Frau bei verschiedenen Presse Erzeugnissen der jungen DDR wie "Sowjetwissenschaft" oder "BZ am Abend" an, schrieb u.a. Gerichts-Berichte - aber seit 1956 arbeitete sie freiberuflich für den "Eulenspiegel". Überdies machte sie sich als einzige Klatsch-Autorin des kleinen Landes, als Verfasserin zahlreicher satirischer Kurzgeschichten und Bücher einen Namen.

Mittwoch, 05.12.07, 19 Uhr
in der Inselgalerie

Eintritt: 3/2 €

 

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Veranstaltung: LESUNG und GESPRÄCH

Frauen in Berlin: Künstlerinnen Schriftstellerinnen Revolutionärinnen

Frauen zwischen Aufklärung und Romantik

Vortrag von Dr. Gerhild Komander

Buchumschlag Carola Stern: Ich möchte mir Flügel wünschen"Die Biografien der Frauen, die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Berlin wirkten, zeigen Möglichkeiten und Hindernisse weiblicher Lebensentwürfe an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Wie gingen die Frauen mit den ihnen gesetzten, engen Grenzen um?

In den Lebensläufen von Frauen wie Louise Aston, Amalie Beer, Angelika Kaufmann, Henriette Hertz, Fanny Lewald, Dorothea Schlegel und Rahel Varnhagen spiegeln sich die Diskrepanz bürgerlichen Emanzipationswillens und geschlechtsspezifischer Realität.

Dorothea Schlegel, Umschlag des Buches von Carola Stern "Ich möchte mir Flügel wünschen". Das Leben der Dorothea Schlegel, rororo Verlag, 12. Auflage Reinbek 200

 

 

Mittwoch, 28.11.2007 um 19.00 Uhr
in der Inselgalerie

Eintritt: 3,50/2,50 €

 

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frauenforschung international

Veranstaltung:  Vortrag UND GESPRÄCH

Dienstag, 16. Oktober  2007
19 Uhr

Inselgalerie
10115 Berlin
Torstraße 207

„Ich, Emilie Schindler“ 
Erika Rosenberg, Buenos Aires

Moderation: Ilse-Maria Dorfstecher

1990 lernte die Journalistin Erika Rosenberg Emilie Schindler in San Vincente / Buenos Aires kennen, zufällig. Aus einem Interview wurde eine Autobiographie, denn die alte Dame sprach über ein außergewöhnliches Leben - damals in Deutschland. Emilie Schindlers Ehemann ist der bekanntere von beiden. Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“ machte Oskar weltberühmt. Emilie dagegen, die gemeinsam mit ihrem Mann hunderte Leben gerettet hatte, war vergessen.

Die Autobiographie „Ich, Emilie Schindler“, herausgegeben von Erika Rosenberg, erzählt die Geschichte einer mutigen Frau.

Am 17. Oktober eröffnet Erika Rosenberg die Ausstellung „Ich, Emilie Schindler – Dokumente der wahren Geschichte Oskar Schindlers" in der  Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin, Garystraße 39  

 

EFAK-Geschäftsstelle
Torstraße 207, 10115 Berlin
Telefon/Fax: 030 - 24 63 21 92 / 93
E-mail: <info@efak.org>

 

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frauenforschung international

Veranstaltung:  BUCHVORSTELLUNG, LESUNG UND GESPRÄCH

Dienstag, 9. Oktober  2007
19 Uhr

Inselgalerie
10115 Berlin
Torstraße 207

HEDWIG BRENNER 
Jüdische Frauen in der bildenden Kunst

Hedwig Brenner
Hedwig Brenner in der Inselgalerie, 2006
Fotografin: Christel Wollmann-Fiedler

Moderation: Ilse-Maria Dorfstecher

Gisèle Freund, die Photographin, genießt schon lange weltweites Ansehen. Ihrer Berufskollegin Yva (1900-1944) widmete Das Verborgene Museum in Berlin 2001 die erste umfassende Ausstellung.

Hunderte Künstlerinnen und ihr Werk hat Hedwig Brenner mühsam suchen müssen, denn die Gemälde, Photographien, Graphiken und Skulpturen, die Lebensläufe der Frauen waren verschüttet.

In diesem Jahr ist der dritte von Hedwig Brenner bearbeitete Band
„Jüdische Frauen in der bildenden Kunst - Ein biographisches Verzeichnis“ erschienen.

Hedwig Brenner
Jüdische Frauen in der bildenden Kunst III - Ein biographisches Verzeichnis.
Herausgegeben von Erhard Roy Wiehn
Konstanz: Hartung-Gorre Verlag 2007, 282 Seiten mit Bilder-CD
22,50 Euro. ISBN 3-86628-120-X

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Hedwig Brenner - zum großen Foto

Foto: Hedwig Brenner in der Inselgalerie, 2006
Fotografin: Christel Wollmann-Fiedler
H-Brenner-2.jpg - 49 KB - 628 x 593 Pixel - 72dpi

 

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Veranstaltung: LESUNG

Donnerstag, 30. August 2007
19 Uhr

Inselgalerie
10115 Berlin
Torstraße 207

29. Lesung der Reihe FrauenGESCHICHTEn

ANJA FLIESS liest aus
FRÜHEN GEDICHTEN von SARAH KIRSCH

Nachdem wir im Jahr 2006 mit HELGA M. NOVAK und CHRISTA REINIG zwei bedeutende Lyrikerinnen vorgestellt hatten, die war zwar in der DDR aufgewachsen waren und ihre Laufbahn begonnen hatten, aber früh mit den politischen Entwicklungen derart in Konflikt geraten waren, dass sie den Staat Richtung verlassen hatten, möchten wir Ihnen in diesem Jahr das Vergnügen machen, SARAH KIRSCH mit Gedichten der frühen Jahre kennen zu lernen beziehungsweise wieder einmal etwas von ihr zu hören.

Ab 1960 veröffentlichte SARAH KIRSCH in Zeitschriften lyrische Texte und wurde von Anfang an bewundert als hoch talentierte, besonders fantasievolle bis kapriziöse und hintergründig humorvolle Poetin. Wir wollen an- und nachklingen lassen, was außerdem noch hinter ihren Gedichten steckt.

... Ich sage: mir ist alles davon geflogen
    Du sagst: da ist kein Sturm ...

ANJA FLIESS, Schauspielerin, wuchs in Darmstadt auf und absolvierte die Schauspielschule HB-Studio in New York. Seit 1990 lebt und arbeitet sie in Berlin und stand auf zahlreichen Bühnen in Deutschland.

Leitung: ULLA SEIDEL

Weitere Informationen: Ulla Seidel

EFAK-Geschäftsstelle
Torstraße 207, 10115 Berlin
Telefon/Fax: 030 - 24 63 21 92 / 93
E-mail: "Ulla Seidel" <info@efak.org>

 

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2007-08-30_29-Lesung_Fliess-Kirsch.txt

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Veranstaltung: LESUNG

Freitag, 18. Mai 2007
19 Uhr

Inselgalerie
10115 Berlin
Torstraße 207

27. Lesung der Reihe FrauenGESCHICHTEn

CHRISTIANE BARKHAUSEN liest ihre neue Erzählung
SCHWESTERN

Aus Anlass ihres 65. Geburtstags ist die in Italien lebende Autorin CHRISTIANE BARKHAUSEN in Berlin und gibt uns die Ehre, in unserem Rahmen ihre neue Erzählung SCHWESTERN zu lesen.

Es wird um Liebe gehen und mit dem SPANISCHEN BÜRGERKRIEG zu tun haben.

CHRISTIANE BARKHAUSEN ist in Berlin-Pankow geboren und aufgewachsen. Nachdem sie an der HUMBOLDT-Universität Ethnologie und Spanisch studierte, arbeitete sie in der DDR 15 Jahre als Dolmetscherin an der KUBANISCHEN VERTRETUNG.

Sie begann auch zu schreiben.

1988 legte sie ihr fundiertes Werk über TINA MODOTTI vor, mit dem sie weltberühmt wurde.Sie bekam dafür als erste Frau und als erster EUROPÄER überhaupt den latein-amerikanischen Literaturpreis CASA DE LAS AMÈRICAS.


Leitung: Ilse-Maria Dorfstecher

EFAK-Geschäftsstelle
Torstraße 207, 10115 Berlin
Tel./Fax: 030 - 24 63 21 92 / 93
E-mail: "Ulla Seidel" <info@efak.org>

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